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Am Anfang stand nur die Idee

Die Idee zu einer Bierkastenzapfanlage kam Markus Schneider nach seiner letzten Party im April 2003. Zum wiederholten Male hat er sich darüber geärgert, dass er so viel Geld für Fassbier ausgeben musste. Im Gegensatz zu seinen Freunden hatte Markus Schneider nämlich eine voll ausgestattete Kellerbar mit Zapfanlage und allem Drum und Dran. Das Einzige was er nicht hatte war genug Platz um Flaschenbier zu kühlen. Es befanden sich zwar Kühlschränke in der Kellerbar, aber diese waren voll mit Cola, Fanta, Wasser, Sekt und Säften für Cocktails usw.

Da Markus Schneider immer große Partys feierte, bei denen reichlich Bier konsumiert wurde, brauchte er im Schnitt 110 Liter des herrlichen Gebräus. Das entspricht 220 Flaschen Bier. Aber wie gesagt, wo sollten diese 220 Flaschen Bier nur gekühlt werden?

Auch hat sich Markus Schneider bei anderen Feiern immer darüber geärgert, dass jeder vergessen hatte wo seine Bierflasche gestanden hat und sich dann einfach eine neue Flasche aus dem Kasten genommen hat. Somit wurde immer reichlich Bier im Ausguss ausgeschüttet. Außerdem sollte die tolle Zapfanlage nicht nur als Dekoration dienen. Somit wurde bei jeder Party eben Fassbier ausgeschenkt.

Die Frage war aber: Warum nur ist Fassbier immer teurer als Flaschenbier?

Diese Frage ging Markus Schneider nicht mehr aus dem Kopf. Er startete aufwändige Recherchen und wurde in einer Kneipe fündig. Nach einigen gepflegten Bierchen wurde der Wirt redselig und erzählte ihm, dass die Brauereien selbst an Kneipen das Fassbier zu höheren Preisen verkaufen. Die Erklärung war auch sehr simpel. Über die höheren Preise werden die Werbung und das ganze Drumherum mit finanziert. Und damit ein schlauer Wirt nicht auf die Idee kommt, Fassbier im günstigen Supermarkt zu kaufen, werden die Fasspreise einheitlich hoch gehalten.

Was auch noch sehr interessant war ist die Tatsache, dass Fassbier und Flaschenbier in denselben Brauereien abgefüllt werden und es sich bei beiden Varianten um exakt dasselbe Bier handelt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Fässer vor dem Befüllen mit Kohlensäure (CO2 ) vorgespannt werden. Dies hat den Grund, dass sich in den Fässern sehr viel Sauerstoff befindet, der das Bier sehr schnell verschalen lässt. Also wird mit CO2 der ganze Sauerstoff aus dem Fass gedrückt und erst danach wird begonnen, dass Fass mit Bier zu befüllen.

Es musste also eine Lösung her, wie das günstige Flaschenbier durch den Durchlaufkühler in den Zapfhahn gelangen konnte.

Author doc_sneyder

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